Krankenhaus als Tarnung für Grenzüberwachung

first_imgDieser Artikel steht im Zusammenhang mit einerfrüheren Meldung, in der wir vom zunehmenden Gebrauch von Abhörgeräten seitensder Sicherheitskräfte berichteten. Sicherheitskräfte haben einen Abhörposten ineinem Krankenhaus in Hyesan installiert, um somit den für das Regimeschädlichen Fluss enthüllender Nachrichten an die Außenwelt zu unterbrechen.Der Abhörposten wurde als militärische Untersuchungsanstalt getarnt. Facebook Twitter News Laut der Quelle haben die regionalenSicherheitskräfte ihren Abhörposten im dritten Stockwerk des Krankenhausesinstalliert. Sie verwenden einen als Untersuchungsanstalt getarnten Raum desMinisteriums für die Volksarmee. Die Überwachung findet hauptsächlich zwischensieben Uhr Abends und Mitternacht statt, da die Machthaber glauben, dass zudieser Zeit der meiste unbewilligte Kontakt mit der Außenwelt stattfindet.  „DieMenschen hier glaubten, dass es in Ordnung sein würde, wenn sie bloß Spione undTypen der Staatssicherheit meiden würden“, fuhr die Quelle fort. „Daher warensie überrascht zu erfahren, dass es in der Nähe Geräte gibt, die ihreTelefongespräche aufzeichnen können.“ Mit Bezug auf Informationen aus dritter Handbehauptete die Quelle zudem, dass Häftlingen während der Vernehmung erwähltwerde, dass alles, was sie während ihrer Telefonate sagen, aufgezeichnet wird,worauf ihnen Ausschnitte aus ihren Gesprächen vorgespielt werden. Schläge seienwährend dieser Vernehmungen an der Tagesordnung, was häufig zu falschenGeständnissen führe. News News Während der letzten Monate haben dieMachthaber ebenso den Gebrauch von Störgeräten gesteigert, um ihre Bürger davonabzuhalten, chinesische Mobiltelefone entlang der Grenze zu verwenden. Damitwollte man die Menge an Informationsaustausch zwischen der Heimat und demAusland drastisch reduzieren. Jedoch zeigen die neuesten schärferenÜberwachungsmaßnahmen, dass dieser Plan nicht ganz aufgegangen zu sein scheint. Krankenhaus als Tarnung für Grenzüberwachung RELATED ARTICLESMORE FROM AUTHORcenter_img By Kang Mi Jin – 2014.05.19 6:36am SHARE There are signs that North Korea is running into serious difficulties with its corn harvest Entire border patrol unit in North Hamgyong Province placed into quarantine following “paratyphoid” outbreak Kang Mi JinKang Mi JinKang Mi Jin is a North Korean defector turned journalist who fled North Korea in 2009. She has a degree in economics and writes largely on marketization and economy-related issues for Daily NK. Questions about her articles can be directed to [email protected]  „Nichtwenige wurden neulich von der SSD verhaftet“, sagte die Quelle. „Die meistenvon ihnen haben nach Südkorea telefoniert. Manche wurden für Zwangsarbeitrekrutiert, andere in Gefangenenlager verbracht.“  „Leute,die in der Vergangenheit Geldbeträge von Familienangehörigen in Südkoreaerhalten haben, sind besonders auf der Hut“, zitierte die Quelle weiter. Ambesten sei es, sich zu verstecken oder kurzzeitig von der Grenzregion insLandesinnere zu fahren. News  „DieStaatssicherheitsabteilung (SDD) verwendet mittlerweile alle Mittel, die ihrzur Verfügung stehen, da die Leute nach so einer langen Phase des hartenDurchgreifens sehr vorsichtig geworden sind, was ihre Taktiken anbelangt. Abersie drohen uns zu ersticken“, berichtete eine Quelle aus derYangkang-Grenzregion Daily NK am 8. Mai. „Sie installierten Abhörgeräte improvinziellen Volkskrankenhaus in Hyemyeong-Dong [einem Bezirk von Hyesan], umLeute, die nach Südkorea telefonieren, zu fassen.“ North Korea tries to accelerate building of walls and fences along border with Chinalast_img read more